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Diagnostik und Operation in der Handchirurgie - Schmerztherapie

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Schmerztherapie

  1. Im Zusammenhang mit einer Operation:
    Nach jeder Operation treten mehr oder weniger starke Schmerzen auf. Je nach Stärke der zu erwartenden Schmerzen kann eine gezielte Schmerztherapie den postoperativen Schmerz mindern oder manchmal auch gänzlich vermeiden.

  2. Im Zusammenhang mit Verletzungen:
    Je nach Art und Schwere der Verletzung sowie unter Einbeziehung des individuellen Zustandes des Verletzten entscheiden Chirurg und Anästhesist über die Form der Schmerztherapie.

  3. Zur Erleichterung der Nachbehandlung (Physiotherapie, Ergotherapie):
    In der Handchirurgie ist es häufig notwendig, direkt (1 - 2 Tage) nach einer Operation mit der Physio- und Ergotherapie zu beginnen, um ein optimales funktionelles Ergebnis zu erzielen.
    Natürlich wird die Nachbehandlung durch den üblichen postoperativen Schmerz und dessen Verstärkung im Rahmen der Übungsbehandlung eingeschränkt.
    Unter Einsatz der Schmerztherapie wird die erforderliche Nachbehandlung erleichtert, in manchen Fällen auch erst ermöglicht.

  4. Zur Behandlung spezifischer Schmerzsyndrome:
    Nach verschiedenen Verletzungen und Operationen, aber auch im Rahmen von Tumor - Erkrankungen kann es zur Ausbildung von chronischen Schmerzzuständen kommen, die einer gezielten Schmerztherapie bedürfen.

  5. Zur Behandlung der "sympathischen Reflexdystrophie" (CRPS I = Chronic regional pain syndrome, Morbus Sudeck):
    Als Komplikation nach Verletzungen, Operationen und Gipsbehandlung, aber auch spontan kann es im Bereich der oberen und der unteren Extremität zur Ausbildung einer sympathischen Reflexdystrophie (siehe dort) kommen. Unbehandelt kommt es häufig zur Ausheilung mit schweren, bleibenden Funktionseinschränkungen.
    In der Behandlung der sympathischen Reflexdystrophie hat die Schmerztherapie einen festen Platz und bietet flankierend zu Physiotherapie und Ergotherapie einen erfolgversprechenden Therapieansatz.

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